Mediation

Unsere Mediatoren sind ausgebildet und zertifiziert durch anerkannte Institute wie den Bundesverband Mediation e.V., die Inetrnationlae Akademie Berlin,und dem Europäischen Hochschul Verband .
Unsere Mediatoren sind den Statuten und den Standards dieser Institute und der Ausbildung zu Grunde liegenden Haltung verpflichtet.
Grundsätze unsere Arbeit ist die Allparteilichkeit, Freiwilligkeit, Offenheit und Verschwiegenheit in Absprache mit den Konfliktparteien und des sicheren Rahmens.

Mediation

Me·di·a·ti·o̱on
Substantiv [die]

Grundsatz

Mediation ist ein strukturiertes, freiwilliges Verfahren der Konflikterhellung, das in den 60er und 70er Jahren in den USA entwickelt und dort in vielen Lebensbereichen angewendet wird.
Wörtlich übersetzt bedeutet Mediation Vermittlung.
Gemeint ist die Vermittlung durch allparteiische, unabhängige Dritte, die von allen Seiten akzeptiert werden, welche die Konfliktparteien in Ihrem Lösungsprozess begleiten.
Die Konfliktparteien werden auch Medianten genannt.
Der allparteiliche Dritte (ein Mediator oder ein Mediatoren-Team in Co-Mediation) trifft keine eigenen Entscheidungen bezüglich des Konflikts. Die MediatorenInnen sind lediglich für das Verfahren verantwortlich und helfen den Streitenden eine einvernehmliche Lösung zu finden welche Ihren Bedürfnissen entspricht.
Ob und in welcher Form ein Mediator selbst überhaupt inhaltliche Lösungsvorschläge macht, ist je nach Ausrichtung der Mediation unterschiedlich.
Wichtiges Merkmal der Mediation ist die Freiwilligkeit der Teilnahme am Mediationsverfahren und die Selbstbestimmung bezüglich der Konfliktlösung.
Die Mediativehaltung ist ein Grundsatz unsere Arbeit.

Arbeitsweise

Adjektiv
[nicht steig.]

Das Verfahren

Die Mediation in ihrer heutigen Form entwickelte sich aus der Praxis der außergerichtlichen Konfliktregelung. Sie hat dabei Ansätze der Konflikt- und der Verhandlungsforschung, des psychologischen Problemlösens, der Psychotherapie sowie der Systemischen Therapie aufgegriffen. Eingeflossen sind auch Erkenntnisse aus den Fachgebieten Konflikt- und Kommunikationswissenschaft und Humanistische Psychologie. In Deutschland hat sich das Verfahren seit etwa 1990 zunehmend etabliert und wurde auch empirisch evaluiert.
Wichtigste Grundidee der Mediation ist die Eigenverantwortlichkeit der Konfliktparteien: Der Mediator ist verantwortlich für den Prozess, die Parteien sind verantwortlich für den Inhalt. Dahinter steht der Gedanke, dass die Beteiligten eines Konflikts selbst am besten wissen, wie dieser zu lösen ist, und vom Mediator lediglich hinsichtlich des Weges dorthin Unterstützung benötigen.
Der Mediator gestaltet das Verfahren unter anderem durch die Vorschläge zur Struktur und durch Fragen, die auf die Klärung von Fakten und auf die Herausarbeitung der Bedürfnisse und Interessen der Parteien zielen. Inwieweit ein Mediator es auch als Teil der Mediatorenrolle betrachtet, inhaltliche Lösungsvorschläge zu machen, und inwieweit der Mediator auch Einzelbesprechungen mit den Parteien (als „Caucus“) durchführt, ist dabei je nach Ausrichtung der Mediation unterschiedlich; im angloamerikanischen Raum wird z. B. zwischen evaluative mediation, facilitative mediation, party-directed mediation und transformative mediation unterschieden.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mediation

Ergebnis-

Offenheit

Ziele

Ziel der Mediation ist eine konfliktlösende Vereinbarung mit Bestand für die Zukunft.
• einvernehmliche, umsetzbare und tragfähige Regelung für Streitfragen
• Lösung ohne Verlierer (Win-Win-Lösung)
• verständnisvolle Haltung für die Interessen der anderen Seite
• respektvollere Beziehung der Kontrahenten
• konstruktiver Umgang mit Konflikten –
• Befähigung zur Übernahme von Verantwortung

Phasen

Der Mediation

Das Phasen Modell

Phase 1: Einführung
Der Mediator bzw. Wirtschaftsmediator erläutert im Gespräch mit den beteiligten Konfliktparteien (Medianten) das Mediationsverfahren. Dabei klärt er mit ihnen die Rahmenbedingungen ab. Die vereinbarten Rahmenbedingungen werden in einem Mediationsvertrag schriftlich festgehalten, der zwischen den Medianten und dem Mediator geschlossen wird.

Phase 2: Themensammlung
Die Medianten sammeln und gewichten die Themen, die sie für eine Beilegung ihres Konflikts geklärt wissen wollen.

Phase 3: Interessenklärung
Jede Partei erhält Gelegenheit, ihre Sicht der Dinge und ihre Bedürfnisse frei zu schildern. Ziel dieser Phase ist vor allem, dass sich jede Partei ihrer eigenen Interessen bewusst wird und gleichzeitig auch die Interessen der anderen Partei kennen lernt.

Phase 4: Suche nach Lösungsoptionen
Auf der Basis der zuvor gesammelten Interessen werden gemeinsam kreative Ideen und Optionen zur möglichen Lösung entwickelt, damit Ihnen eine möglichst breite Palette von Lösungsideen zur Verfügung steht, um anschließend gemeinsam einen Lösungsweg zu finden.

Phase 5: Bewertung und Auswahl
Die verschiedenen Lösungsideen werden von den Parteien im Hinblick auf ihre praktische Umsetzungsfähigkeit diskutiert, bewertet und schließlich auch verhandelt. Übrig bleibt eine Auswahl konkreter und aus der Sicht von allen Beteiligten einigungsfähiger Lösungsmöglichkeiten.

Phase 6: Abschlussvereinbarung und Umsetzung
Nach einer nochmaligen Überprüfung der gefundenen Lösungen werden diese abschließend vereinbart und sie werden in einer schriftlichen Abschlussvereinbarung von allen beteiligten Parteien verbindlich unterschrieben. Anschließend wird dann diese Vereinbarung von den Parteien umgesetzt.

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